Düsseldorf – Rheinbogen – Themenwoche – Vorträge

18. März 2019 - 22. März 2019

Düsseldorf. Vom 18. bis 22. März findet in der Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen die CREDO-Themenwoche statt. In diesem Jahr steht sie unter der Überschrift „Die Würde des Menschen ist unantastbar?“ Das provokant gesetzte Fragezeichen am Ende des Satzes macht deutlich, worum es geht: „Mit spannenden Referenten werden wir der Frage nachgehen, ob dieser Satz der Verfassung nach 70 Jahren tatsächlich (noch) stimmt“, sagt Pastoralreferent Martin Kürble vom Credo-Organisationsteam. 

Die „CREDO-Themenwoche“ ist eine fünftägige Veranstaltungsreihe mit vier Vortrags- und einem „ Event“-Abend, die jeweils um 20 Uhr im neuen Pfarrzentrum von St. Maria Rosenkranz an der Burscheider Straße 22 stattfinden. Sie wird seit 2004 von einem engagierten Team aus ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden der Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen organisiert. Kompetente Referenten sprechen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen aus ihren Arbeits- und Lebenserfahrungen und zeigen im Gespräch mit dem Publikum aktuelle Problemfelder und Lösungsansätze auf. „Die Themenwoche richtet sich nicht exklusiv an Gemeindemitglieder, sondern ist ein Angebot an alle - über konfessions-, religions-, und Stadtteilgrenzen hinweg“, betont Kürble.

In diesem Jahr steht der Artikel 1 unserer Verfassung im Mittelpunkt und wie dieser im normalen Leben eingehalten wird. Bei den Vorträgen geht es um das Leben in Armut (mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank J. Hensel am 18. März), um Mobbing unter Jugendlichen (mit Präventionscoach Carsten Stahl am 19. März), um Integration (mit NRW-Staatssekretärin Serap Güler am 20. März) sowie um den Alltag von Menschen mit Handicap (mit Autor Uwe Heimowski am 21. März).

Die CREDO-Themenwoche endet am Freitag, 22. März, mit einem spannenden und themenübergreifenden Talk-Abend unter dem Thema: „70 Jahre Grundgesetz: Was ist von der Würde des Menschen übriggeblieben?“. Auf dem Podium im Pfarrzentrum werden unter der Moderation von Dr. Prasad Oommen und Martin Kürble Vertreter aus Politik, Kirche und Kunst gemeinsam mit dem Publikum darüber sprechen, was sich in unserem Land in den letzten 70 Jahren und in der aktuellen Situation unserer Gesellschaft verändert hat.

Mit der jeweils eigenen Sicht auf die Menschenrechte und ihre Umsetzung werden folgende Gesprächspartner ihre Position in den Abend einbringen: Dr. Burkhard Hirsch (NRW-Innenminister a.D., FDP), Stefan Engstfeld (MdL, Die Grünen), die Künstlerin Hanne Hanke-Mangels und der Direktor des katholischen Büros NRW, Dr. Antonius Hamers. Außerdem tritt in diesem Rahmen die  preisgekrönte inklusive Band „Walking On The Moon“ auf.