Erzbistum Köln – 33 Dienstjahre – Anerkennung und Dank

29. Oktober 2020 (pek201029-sam)

Köln. Der langjährige Pressesprecher von Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und des Erzbistums Köln, Christoph Heckeley, legt zum 31. Oktober sein Amt nieder. Der 63-Jährige geht nach rund 33 Jahren im Dienst des Erzbistums Köln in den Ruhestand.

„Christoph Heckeley war über all die Jahre in gewisser Weise die ‚Visitenkarte‘ unseres Bistums. Egal welches Thema in der Öffentlichkeit besprochen, diskutiert und debattiert wurde – er war stets mit seiner Kompetenz, Loyalität und Souveränität vor der Kamera zu sehen, an den Radiogeräten zu hören oder seine Handschrift war mit sachlicher Klarheit in den Pressemeldungen sowie in den Online-Medien zu erkennen“, würdigt Generalvikar Dr. Markus Hofmann die Arbeit des langjährigen Mitarbeiters.

Heckeley – 1957 geboren, verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter – studierte Katholische Theologie und Sozialwissenschaften sowie Erziehungswissenschaften in Trier, Münster und Bochum. 1983 schloss er sein Studium als Diplom-Theologe ab und war anschließend in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. 1985/1986 absolvierte er ein journalistisch-praktisches Jahr beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) in der Redaktion Religion und Kirche (Hörfunk) und durchlief eine journalistische Ausbildung beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp).

1987 begann seine berufliche Laufbahn im Erzbistum Köln als Pressereferent des damaligen Presseamtes. Ab 2010 war er Pressesprecher des Erzbistums Köln – damals noch unter der Leitung von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner – sowie Leiter der Stabsstelle Presse und Öffentlichkeit. Seit 2016 war er Leiter der Abteilung Information und Öffentlichkeit in der Hauptabteilung Medien und Kommunikation. Von 2018 bis 2019 leitete er die Hauptabteilung kommissarisch, bis er vom heutigen Kommunikationsdirektor, Dr. Markus Günther, in diesem Amt abgelöst und dessen Stellvertreter wurde. „Der Name Heckeley ist weit über die Bistumsgrenzen hinaus zum Markennamen in der kirchlichen Kommunikation geworden, weil er es vorbildlich verstanden hat, loyal zur Kirche zu sein und doch zugleich den legitimen Informationsinteressen einer kritischen Öffentlichkeit gerecht zu werden“, so Günther. 

„Knapp 33 Jahre – es fehlen zwei Monate – habe ich die Kommunikation der Erzdiözese mitgestaltet; drei Jahrzehnte, in denen sich Kirche, Gesellschaft und Medienwelt tiefgreifend verändert haben“, schreibt Heckeley in seinen Abschiedsworten an seine Kolleginnen und Kollegen. „ Dies war eine Aufgabe, die mir viel Freude bereitet und mich immer wieder auch gefordert hat: Vielfältigste Themen und Inhalte konzipieren, im lebendigen Austausch umsetzen, für und mit unterschiedlichsten Menschen kommunizieren – das ist für mich immer eine faszinierende und bereichernde Tätigkeit gewesen.“

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die geplante Verabschiedungsfeier für Christoph Heckeley leider abgesagt werden. „Stellvertretend für uns alle sage ich ihm Dank, ihm gilt unsere Wertschätzung und Anerkennung, die er zu Recht weit über die Grenzen von Köln hinweg erfährt“, so Generalvikar Hofmann.

Hinweis für Journalisten:
Bilder von Christoph Heckeley für Ihre Berichterstattung finden Sie zum kostenlosen Download unter: https://kommunikation.erzbistum-koeln.de/index.php/s/NHYijyT2q7bnBMR