Aktuelle Infos zu Gottesdiensten, Kindertagesstätten und Erzbischöflichen Schulen

5. Juni 2020 Newsdesk/he

Der Ausbruch der Corona-Epidemie wirft auch in der Kirche und ihren Einrichtungen viele Fragen auf. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Menschen und ihrer Gesundheit. Es gilt, in allen Bereichen verantwortlich zu handeln. Die Hinweise und Regelungen zum Umgang mit der Corona-Epidemie im Erzbistum Köln auf dieser Seite werden regelmäßig aktualisiert.

„Beten Sie mit uns für die Kranken, für die vielen selbstlosen Helfer und für alle Menschen, die von dieser Krise betroffen sind“, bittet Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki.

Nach wie vor prägt Corona auch das gottesdienstliche Leben. Doch vieles ist bereits in Bewegung und macht Gottesdienste unter Einhaltung der geltenden Regelungen möglich. Dazu gehört unter anderem nach wie vor der einzuhaltende Mindestabstand gemäß aktueller Coronaschutzverordnung (NRW) von mindestens 1,5 Metern – wo es möglich ist, sind 2 Meter empfohlen.

Öffentliche Gottesdienste können stattfinden, wenn diese Ordnungs-, Hygiene- und Abstandsregeln verantwortungsvoll eingehalten werden. Sie beruhen auf Vereinbarungen der fünf (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen untereinander und mit den Landesregierungen in Düsseldorf und Mainz. Auch Taufen, Trauungen und Firmungen sowie die Diakonen- und Priesterweihe sind grundsätzlich und gemäß der liturgischen Vorgaben wieder möglich, wenn sich alle Beteiligten an diese Regeln halten.

Eucharistiefeiern in allen Seelsorgebereichen

Die Möglichkeit öffentlicher Gottesdienste muss sich differenziert an den örtlichen Gegebenheiten orientieren. Ab dem Pfingstfest ist jedoch gewährleistet, dass in jedem Seelsorgebereich des Erzbistums Köln an den Sonn- und Feiertagen jeweils mindestens eine Eucharistiefeier sowie eine Vorabendmesse gefeiert wird. Willkommensdienste in der Kirche gewährleisten die Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Alle weiteren Einzelheiten halten die Pfarrgemeinden jeweils in ihren örtlichen Veröffentlichungen (Pfarrnachrichten, Internet) bereit.

Gottesdienstübertragungen 

Gläubige, die weiterhin keinen Gottesdienst besuchen können, sind eingeladen stattdessen Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Internetseite www.erzbistum-koeln.de/livemesse. In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Erzbistum Köln weiterhin die "schwerwiegenden Gründe", unter denen die Sonntagspflicht ausgesetzt ist. Die Messfeier ohne Gemeinde bleibt für die Priester unverändert erlaubt und ist gegenwärtig als stellvertretender Vollzug besonders empfohlen.

Persönliches Gebet

Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben; hierbei sind in jedem Falle die jeweils geltenden amtlichen Verfügungen (z.B. Versammlungsbeschränkungen oder -verbote) maßgeblich. Die Spendung der Hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise.

Der Gemeindegesang ist in Nordrhein-Westfalen erlaubt. In Rheinland-Pfalz darf nur im Freien gesungen werden.

Bei Gemeindegesang beträgt der Mindestabstand 2 Meter, wobei das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dingend empfohlen wird. Im Freien ist das Mitsingen der Gemeinde gut auch ohne Mund-Nasen-Bedeckung möglich, wenn ein Mindestabstand von 2,5 Metern zwischen den Singenden eingehalten wird. Mitfeiernde sollten auf jeden Fall für den Gesang ihr eigenes Gotteslob mitbringen.

Dagegen birgt der Chorgesang nach Stand der Erkenntnisse im Augenblick noch ein zu großes Infektionsrisiko, weil eine Chorgemeinschaft kaum etwa den erforderlich großen Abstand der Singenden zueinander einhalten kann und Räumlichkeiten beim Chorgesang regelmäßig und gründlich gelüftet werden müssten. Statt eines Chores können eine Schola oder einzelne Kantoren und Instrumentalisten die musikalische Gestaltung übernehmen.

Taufen und kirchliche Trauungen

Die Feier der der Taufe ist grundsätzlich möglich. Um jede Gefährdung auszuschließen, desinfiziert der Taufspender seine Hände, bevor er Taufspendung und Zeichenhandlungen wie die Salbung mit Öl vollzieht. Die deutenden Worte spricht er mit ausreichendem Abstand und gegebenenfalls mit Mundschutz, der auch für Eltern, Paten und Angehörige erforderlich ist, wenn diese den Mindestabstand unterschreiten. Eine familiäre Feier nach der Liturgie fällt in die Verantwortung der Eltern, bei der die behördlichen Vorgaben beachtet werden müssen. Gleiches gilt auch für kirchliche Trauungen. Sie sind unter denselben Bedingungen und Vorgaben wie öffentliche Gottesdienste möglich. Hier gelten ebenfalls alle bereits veröffentlichten Ordnungs-, Hygiene- und Abstandsregeln, die den örtlichen Verhältnissen entsprechend einzuhalten und umzusetzen sind.

Erstkommunionfeiern

Es ist abzusehen, dass die Einschränkungen im öffentlichen und kirchlichen Leben nicht nur einige Wochen, sondern vermutlich einige Monate gelten werden. Das hat zur Folge, dass Erstkommunionfeiern, Firmfeiern und Hochzeiten auf absehbare Zeit leider nicht in den bisher gewohnten gottesdienstlichen Größenordnungen gefeiert werden können. Auch die familiären Feiern danach werden noch längere Zeit von Einschränkungen betroffen sein. Daher empfiehlt sich örtlich entsprechend und zeitnah ein kleiner Rahmen.

Grundsätzlich sind die Pfarrer und Pastoralteams vor Ort diejenigen, die eine konkrete Situation am besten einschätzen können.

Firmungen

Firmungen, die in den Seelsorgebereichen geplant waren, können in Absprache mit den jeweiligen Weihbischöfen in einer Firmfeier im Kölner Dom nach Christi Himmelfahrt gespendet werden. Auch hierbei gelten bestimmte Regelungen etwa in Blick auf eine beschränkte Teilnehmerzahl. Für die Feier der Firmung nach den Sommerferien 2020 gelten gesonderte Vorgaben, die die Seelsorgebereiche jeweils mit dem Weihbischof ihres Pastoralbezirks vereinbaren. Firmkandidatinnen und -kandidaten können sich für Auskünfte an ihr jeweiliges Pfarrbüro wenden.

Auch für die Feier der Taufe, der Firmung und der Trauung gilt als Grundsatz, dass der Ritus so wenig wie möglich verändert wird, und auch bei all diesen Anlässen sind natürlich die grundsätzlichen Regeln etwa für Markierungen, Ordnungsdienste, Hinweisschilder oder Gesang zu beachten, die schon veröffentlicht sind.

Beerdigungen können im Rahmen der jeweiligen kommunalen Vorgaben stattfinden.

Exequien bzw. Begräbnismessen sind seit 1. Mai unter denselben Bedingungen wie die anderen öffentlichen Gottesdienste grundsätzlich möglich.

Auch in den Kirchen des Erzbistums Köln können seit 1. Mai 2020 wieder Gottesdienste in Anwesenheit von Gläubigen gefeiert werden, sofern bestimmte Ordnungs-, Abstands- und Hygieneregeln befolgt werden. Gläubige, die weiterhin keinen Gottesdienst besuchen können, sind eingeladen, den Sonntag dennoch zu heiligen, indem sie über die Medien an einer konkreten Eucharistiefeier teilnehmen und diese intentional mitfeiern. Wenn sie dann nicht kommunizieren können, ist dennoch die geistliche Kommunion möglich, d.h. sie können sich im Gebet mit Christus verbinden.

DOMRADIO.DE überträgt an den Sonntagen die Heilige Messe aus dem Kölner Dom um 10:00 Uhr, an allen Werktagen morgens um 8:00 Uhr.

In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Erzbistum Köln weiterhin die "schwerwiegenden Gründe", unter denen die Sonntagspflicht ausgesetzt ist.

Corona-Läuten

Das tägliche Geläut um 19.30 Uhr hat in den vergangenen Wochen zum Gebet für alle von der Pandemie Betroffenen gerufen und war darüber hinaus ein ganz besonderes Zeichen der gesamtgesellschaftlichen Solidarität im Angesicht der schweren Corona-Krise. Diese ist längst nicht überwunden und wir alle müssen weiterhin sorgsam füreinander einstehen, namentlich bei der allmählichen Rückkehr in unseren Alltag. Gleichzeitig gibt es konkrete Schritte hin zu einer Lockerung der Einschränkungen.

Im Erzbistum Köln erklingt das spezielle Läuten deshalb vorerst letztmalig am Vorabend des Pfingstfestes um 19.30 Uhr.


Sollten wir als Gläubige nicht mehr auf das Gebet setzen statt auf hygienische Maßnahmen?

Unser Glaube bekennt, dass nicht nur die Seele des Menschen dem Schöpferwillen Gottes entspringt und entspricht, sondern auch sein Leib. Gemäß dem verbindlichen Katechismus der Katholischen Kirche hat dieser ebenfalls "an der Würde des Seins 'nach dem Bilde Gottes' teil" (n. 364). Deshalb darf man "das leibliche Leben nicht geringachten", sondern muss "im Gegenteil seinen Leib als von Gott geschaffen und zur Auferweckung am Jüngsten Tag bestimmt für gut und der Ehre würdig halten" (Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution 14,1).

Bei der Sorge für unseren Leib sind wir zwar auf Gottes Gnade angewiesen, sollen aber mit dieser zusammenwirken. Insofern haben wir für unsere Gesundheit "auf vernünftige Weise Sorge zu tragen und dabei auch die Bedürfnisse anderer und das Gemeinwohl zu berücksichtigen", wie wiederum der Katechismus mahnt (n. 2288). Er kommt zu dem Schluss: "Selbstverständlich schließt das Gebet den Gebrauch sinnvoller natürlicher Mittel zur Bewahrung und Wiedererlangung der Gesundheit nicht aus, sondern ermutigt vielmehr dazu, so wie es die Kinder der Kirche auch antreibt, sich um die Kranken zu sorgen und ihnen im Bemühen, über die Krankheit zu siegen, Hilfe an Leib und Geist zu gewähren. Es liegt nämlich durchaus im Plan der göttlichen Vorsehung, dass der Mensch gegen jede Art von Krankheit entschieden ankämpft und sich gewissenhaft mit aller Sorgfalt um das hohe Gut der Gesundheit bemüht" (n. 2834).

Kann es für einen traditionsbewussten Glauben wie den katholischen richtig sein, wegen eines Virus auf Gewohntes, Bewährtes und Geschätztes zu verzichten?

Wenn die Christen wie die Juden an den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs glauben, den "Gott eurer Väter" (Ex 3,6.13), dann gehören zu diesem Glauben geradezu naturgemäß auch Traditionen, überlieferte Überzeugungen und Bräuche, die man nicht geringschätzen sollte. So sehr aber Jesu Frohbotschaft auf solchen Überlieferungen aufbaute, so sehr war sie doch "eine neue Lehre mit Vollmacht" (Mk 1,27). Von Anfang an sind die Christen sich bewusst, dass sie "in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln" (Röm 6,4) und "in der neuen Wirklichkeit des Geistes dienen" (7,6). Christus selbst hat sehr pointiert darauf verwiesen, dass niemand "jungen Wein in alte Schläuche [füllt]. ... Junger Wein gehört in neue Schläuche" (Mk 2,22). Neues ist kein Feind des Christentums, sondern geradezu Teil seines Wesens!

Als Teile der Jerusalemer Urgemeinde verfolgt und zerstreut wurden, mussten sie auf vieles verzichten, was sie gewohnt waren und schätzten. Gerade dadurch aber wurde der erste Schritt zur Weltkirche getan, weil die Christen nun auch in der heidnischen Umwelt ihren Glauben bezeugten. Auf solchen krummen Zeilen schreibt Gott gerade! Wir müssen lernen, im Neuen, Fremden und Ungewohnten den Willen Gottes zu erkennen, ihn anzunehmen und zu tun. An der gegenwärtigen Herausforderung durch das Virus und den damit verbundenen Einschränkungen auch des religiösen Lebens muss unser Glaube nicht Schaden nehmen oder gar zerbrechen. Möglicherweise gelingt es uns gerade jetzt, lähmende Routinen zu durchbrechen, Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit abzuschütteln, die sich unbemerkt in unser religiöses Leben eingeschlichen haben! Wenn wir so unser Herz bereiten, können wir auch zu einer ganz neuen Wertschätzung des Glaubens gelangen, zu neuen Wegen, christlich zu beten, zu verkünden und zu wirken, kurz: zu einer neuen Perspektive, die unseren persönlichen Glauben bewusster, reicher und froher macht. 

Ist angesichts der gegenwärtige Epidemie nicht heroischer Bekennermut gefragt?

"Hauptsache gesund" - man stelle sich diese heute oft zu vernehmende Devise einmal im Mund eines Märtyrers vor! Die katholische Sittenlehre fordert zwar dazu auf, "das leibliche Leben zu achten", erklärt dieses aber "nicht zu einem absoluten Wert" (Katechismus der Katholischen Kirche 2289). Christus selbst hat das in drastische Worte gekleidet, wenn er während der Bergpredigt ausruft: "Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird" (Mt 5,29).

Wie der Text selbst erkennen lässt, gilt das Gebot, das leibliche Wohlergehen hintanzustellen, aber speziell für den Fall, dass dieses dem ewigen Heil schadet. Christliche Nächstenliebe tritt nicht nur in den großen Gesten zutage, sondern durchaus auch in kleinen Dingen. In unseren Tagen äußert sie sich schon darin, dass man um der Gesundheit anderer willen auf einen Besuch verzichtet, den man gerne gemacht hätte, oder auf eine Gesellschaft, die man sucht. Man kann "in seine Kammer gehen, die Tür zuschließen und dann zum Vater beten, der im Verborgenen ist" (vgl. Matthäusevangelium 6, 6) - also auch ohne von einer sichtbaren Gebetsgemeinschaft oder offiziellen Liturgie der Kirche getragen zu werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich für andere zu engagieren, die schlechter dran sind als man selbst.

Tatsächlich heroisch ist der alltägliche Einsatz derjenigen, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind. Dasselbe gilt für solche, die auf die schützende Isolation verzichten und an ihrem Platz bleiben, um wichtige Grunddienste unserer Gesellschaft aufrechtzuerhalten: nicht aus Leichtsinn, sondern aus ihrem Verantwortungsgefühl heraus. Kurz: Während dieser Krise besteht der Heroismus natürlich nicht in Fahrlässigkeit. Wir finden ihn vielmehr überall da, wo Menschen sich trotz der gegenwärtig massiven Gefahren für Leib und Leben solidarisch für das Wohl der anderen einsetzen.

Kitas in NRW nun wieder im (eingeschränkten) Regelbetrieb!

Mit dem 8. Juni 2020 nehmen die Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen wieder ihren (eingeschränkten) Regelbetrieb auf (Stand 5. Juni 2020). Damit endet nach 12 Wochen das strikte Betretungsverbot von Kitas, das zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab dem 16. März 2020 für Eltern und Kinder galt. Anstelle der während dieser Zeit eingesetzten Notbetreuung bestimmter Kinder sind nun – unter Beachtung bestimmter Vorgaben – die Kitas wieder für alle Kinder geöffnet, wenn auch der Regelbetrieb bis voraussichtlich Ende August 2020 zunächst nur in eingeschränkter Form erfolgt (s.u.).

Betreuungsverbot

Weiterhin dürfen Kinder generell nicht betreut werden

  • wenn sie Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. 
  • wenn Elternteile bzw. andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Krankheitssymptome von COVID-19 (insbesondere Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten, Halsschmerzen) aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. 
  • wenn die Kinder, Elternteile oder andere Personen aus häuslicher Gemeinschaft Kontakt mit Personen hatten, die akut mit SARS-CoV-2 infiziert sind.

Die Eltern erklären einmalig schriftlich, dass sie ihre Kinder nur in die Kitas bringen, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind (> Muster Eigenerklärung (PDF)).

Weitere Vorgaben zum eingeschränkten Regelbetrieb

Um den pandemiebedingten Gefahren und Herausforderungen weiterhin in bestmöglicher Weise zu begegnen, wurden seitens der zuständigen Landesbehörden für den Kitabetrieb verbindliche Vorgaben erlassen wie auch Empfehlungen ausgesprochen, die zum Teil auch Eltern und Kinder betreffen. Hierzu zählen beispielweise:

  • die Staffelung von Bring- und Abholzeiten und ggf. deren Ausweitung; 
  • das Bringen und Abholen der Kinder nur durch ein Elternteil;
  • die Verpflichtung von allen Erwachsenen (Eltern wie Kita-Personal), während der Bring- und Abholphasen einen Mund-Nasenschutz zu tragen;
  • das Einhalten des Abstandsgebot zwischen den Kita-Beschäftigten und den Eltern, wie auch zwischen den Kita-Beschäftigten oder zwischen Beschäftigten und Externen;
  • kein Aufenthalt der Eltern in den Gruppenräumen der Kitas;
  • die verbindliche Einhaltung der für den Kita-Betrieb bestehenden Hygiene- und Reinigungsvorschriften;
  • gegenwärtig möglichst keine Elternabende als Präsenztermin...

Einschränkungen des Regelbetriebs

Grundsätzlich haben im eingeschränkten Regelbetrieb alle Kinder wieder Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in ihrer Kita. Jedoch können die einzelnen Einrichtungen derzeit aufgrund des erforderlichen Infektionsschutzes nur ein zeitlich und inhaltlich eingeschränktes Angebot ihrer eigentlichen Leistungen zur Verfügung stellen. Dabei orientieren sich die zeitlichen Einschränkungen der Kinderbetreuung am jeweiligen Betreuungsvertrag der Eltern mit dem Kindertages­betreuungsangebot. In der Regel kommt es zu einer Kürzung des vereinbarten Betreuungsumfangs in Höhe von zehn Stunden pro Woche: 15 Stunden statt vertraglich vereinbarter 25 Stunden, 25 Stunden statt 35 Stunden, 35 Stunden statt 45 Stunden. Die jeweilige Ausgestaltung obliegt den Einrichtungen.

Kinder, deren Betreuung erstmals mit dem neuen Kita-Jahr ab dem 1. August 2020 beginnt, sollen wie geplant aufgenommen werden. Auch für diese gilt während der Dauer des eingeschränkten Regelbetriebs der reduzierte Betreuungsumfang (10 Std. weniger als vereinbart).

Ferienschließzeiten

Grundsätzlich bleiben die von den Kitas veröffentlichten Schließzeiten in den Sommerferien 2020 bestehen. Etwaige erforderliche Ferienbetreuungen von Kita-Kindern sind unter bestimmten Voraussetzungen durch die zuständigen Jugendämter sicherzustellen. 

Link zur Coronabetreuungsverordnung NRW (ab 8. Juni 2020):

Hinweis: Die Verordnung enthält auch die bis zum 7. Juni 2020 geltenden Inhalte der bisherigen Verordnung; diese bisherigen Inhalte sind im Dokument in roter Schrift gesetzt.

> Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (PDF)

 

Das Land Rheinland-Pfalz hat in der Regel vergleichbare, zum Teil jedoch auch abweichende Vorgaben erlassen, über die die Kita-Einrichtungen informiert sind.

Das Erzbistum hat für die Erzbischöflichen Schulen bisher die Vorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung sowie des Ministeriums für Schule und Bildung im Wesentlichen übernommen. Das ist grundsätzlich auch weiterhin so vorgesehen. 

Nach dem derzeitigen Stand sollen bis zu den Sommerferien nach und nach weitere Schülergruppen zurückkehren. Dabei werden aufgrund der strengen Vorgaben des Infektionsschutzes bis auf weiteres nicht alle Jahrgänge gleichzeitig in der Schule sein können. Aus diesem Grund wird zunächst ein rollierendes System eingeführt, bei dem die Klassenstufen abwechselnd an verschiedenen Tagen in die Schule kommen. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zu den Sommerferien möglichst im gleichen Umfang am Präsenzunterricht teilnehmen können.

Einige Termine stehen bereits fest:

Grundschulen:

  • Ab Donnerstag, 7. Mai: können Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 wieder in ihre Schule gehen
  • Ab Montag, 11. Mai: Beginn des rollierenden Unterrichts für die Klassenstufen 1-3

Schulformen der Sekundarstufe I

  • Ab Montag, 11. Mai 2020 kommen neben der Jahrgangsstufe 10 ein bis zwei weitere Jahrgänge rollierend in die Schule. Entsprechendes gilt für die Studierenden der Abendrealschule. 

Schulformen mit gymnasialer Oberstufe

  • Ab dem 11. Mai 2020 kommen an den Gymnasien und den Gesamtschulen die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 und an einzelnen Schulen auch die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase in die Schule. Im Weiterbildungskolleg kommen die Studierenden des fünften Semesters hinzu, die im Herbst ihre Abiturprüfungen ablegen, sowie die Studierenden des vierten Semesters.
  • Ab dem 26. Mai 2020, dem Tag nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen, kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangstufen im Rahmen der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten im annähernd gleichen Umfang bis zum Ende des Schuljahres dazu.

Die bisherigen Regelungen zur Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis Klasse 6 bleiben bestehen und werden um weitere elterliche Berufsgruppen ausgeweitet werden.

Zusätzlich werden die Möglichkeiten für das virtuelle Lernen zu Hause erweitert. Allen Erzbischöflichen Schulen stehen digitale Lernplattformen und Videokonferenzformate zur Verfügung, damit die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte auch bei partiellen Schulöffnungen flächendeckend in Verbindung bleiben können.

Ausblick – künftige Anpassungen der Regelungen

Grundsätzlich werden die Detailregelungen des Schulministeriums jeweils nach Erscheinen vom Schulträger geprüft. Im Anschluss erfolgt die Entscheidung darüber, wie die Regelungen des Ministeriums an den Erzbischöflichen Schulen konkret umgesetzt werden. Die Schulleitungen werden hierüber so schnell wie möglich informiert. Sie unterrichten im Anschluss die Schulöffentlichkeit auf den vor Ort bewährten Wegen. 

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft werden gebeten, sich auf der Homepage ihrer Schule regelmäßig über den aktuellen Stand der geltenden Regelungen zu informieren.

Informationen zu den allgemeinen Regelungen des Landes hinsichtlich des Corona-Virus finden Sie auch unter: www.schulministerium.nrw.de

Sich vor einer Erkrankung sicher zu schützen, ist in einer globalisierten Welt nur schwer möglich. Die folgenden Handlungsempfehlungen sollen helfen, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung gering zu halten:

Kontakte reduzieren

Meiden Sie Großveranstaltungen und größere Menschenansammlungen. Ersetzen Sie möglichst viele geschäftliche Meetings. Insbesondere sollten Dienstreisen in Risikogebiete ab sofort unterbleiben (hierbei sind die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten). Meiden Sie Körperkontakt. In Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr ist es geboten und nicht unhöflich, auf den üblichen Händedruck beim Begrüßen und Verabschieden zu verzichten, und stattdessen andere freundliche Gesten zu verwenden. Fassen Sie sich möglichst nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht oder berühren Ihre Schleimhäute (weder Augen, Nase noch Mund). Niesen oder husten Sie in ein Papiertaschentuch bzw. in Ihre Ellenbeuge und halten Sie dabei Abstand zu anderen Personen. Reduzieren Sie beruflich wie privat Ihre Kontakte auf das zwingend notwendige Mindestmaß. 

Hygiene einhalten

Achten Sie streng darauf, die Hygieneempfehlungen einzuhalten. Korrektes Händewaschen, d.h. mindestens 20 Sekunden mit aufgeschäumter Seife. Reinigen Sie Kontaktflächen in Ihrem Umfeld regelmäßig (auch Touchscreens, Tastaturen, etc.). Lüften Sie alle Räume mehrfach täglich. Das Tragen von Atemschutzmasken durch Gesunde zum Eigenschutz wird weder von der Weltgesundheitsorganisation noch vom Robert-Koch-Institut empfohlen.

Wenn Sie sich krank fühlen…

Ganz allgemein gilt bei jeder Erkrankung aus Verantwortung gegenüber sich selbst und den Mitarbeitenden: Wenn sie sich am Arbeitsplatz gesundheitlich unwohl bzw. krank fühlen, melden Sie sich bitte unverzüglich bei Ihrer Einsatzstätte in der vereinbarten Form ab und gehen Sie nach Hause. Die Vorgesetzten sind insoweit gehalten, Mitarbeitende mit offensichtlichen Anzeichen einer Erkrankung unverzüglich nach Hause zu schicken. Sollten Sie sich bereits vor Arbeitsantritt gesundheitlich unwohl bzw. krank fühlen, kommen Sie bitte nicht ins Büro, sondern melden sich unverzüglich bei Ihrer Einsatzstätte in der vereinbarten Form krank. Es ist niemandem geholfen, wenn Sie krank zur Arbeit erscheinen.

Dasselbe gilt insbesondere beim Auftreten von grippeähnlichen Symptomen (z.B. Fieber, Gliederschmerzen, Husten oder Atembeschwerden etc.). Gehen Sie in diesen Fällen bitte nicht sofort zu Ihrem Hausarzt in die Sprechstunde, denn Sie könnten so eine Vielzahl weiterer Personen anstecken, sondern kontaktieren Sie Ihren Hausarzt zunächst telefonisch von zuhause aus. Dieser wird mit Ihnen besprechen, was akut zu tun ist. Sollte Ihr Hausarzt nicht erreichbar sein, wenden Sie sich bitte unverzüglich telefonisch an Ihr örtlich zuständiges Gesundheitsamt. Dort wird Ihnen dann weitergeholfen.

Nachdem die Erkrankung am Corona-Virus meldepflichtig ist, werden erkrankte Mitarbeitende automatisch durch den behandelnden Arzt bzw. das Labor dem Gesundheitsamt gemeldet. Dieses kommt dann ggf. auf den dem Arbeitgeber zu. Sollte der Arbeitgeber doch einmal schon früher Kenntnis davon erlangen, dass ein Mitarbeitender nachgewiesenermaßen am Corona-Virus erkrankt ist, nehmen die für die Einrichtung Verantwortlichen unverzüglich Kontakt zum örtlich zuständigen Gesundheitsamt auf. Dieses veranlasst dann alle weiteren notwendigen Schritte. 

Arbeitsschutz gegen das Coronavirus

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Das Erzbistum Köln hat mit Blick auf den neuen Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 unterstützende Unterlagen und Informationen zusammengestellt.

> Info: Arbeitsschutz-Maßnahmen für den Arbeitgeber

> Info: Arbeitsschutz-Maßnahmen für Arbeitnehmer

> Info: Hautschutz in Zeiten der Pandemie

> Info des BMAS: SARS-CoV-2 – Arbeiten in der Pandemie

 

Alle Informationen zum Umgang mit der Ausbreitung des Corona-Virus, die seit Ende Februar an die Pastoralen Dienste versendet wurden:

> www.seelsorgepersonal.de

 

Weitere Informationen:

> Tipps für Fenster-Gottesdienste in Einrichtungen der Alten-, Behinderten-, und Hospizarbeit

> Tipps für das Livestreamen von Gottesdiensten

Corona-Krisenstab Erzbistum Köln

Für das Erzbischöfliche Generalvikariat ist ein Corona-Krisenstab eingerichtet. 

Sie erreichen den Corona-Krisenstab unter: corona@erzbistum-koeln.de

Zentrale Aufgaben des Krisenstabs

  • Koordination von Maßnahmen, die vom Krisenstab oder vom Generalvikar im Zusammenhang mit Covid-19 getroffen werden.
  • Gewährleistung der Vernetzung und der Information der Organisationseinheiten, der Einrichtungen und Dienststellen.
  • Koordination von Maßnahmen und Empfehlungen für die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände, u. a. mit Unterstützung der Regionalrendanturen, der leitenden Pfarrer und der Verwaltungsleitungen.
  • Entscheidung über Maßnahmen.