24. April 2019 (pek190424-Kölner Dom/ sam)

Köln. Mehr als 150.000 Besucher haben im Herbst 2018 verfolgt, wie die Bewegtbildprojektion „ Dona nobis pacem“ den Kölner Dom in ein Leuchtzeichen für den Frieden verwandelt hat. Nun ist sie in der Kategorie „Lichtkunst“ für den Deutschen Lichtdesign-Preis nominiert.

 

Die gut 15-minütige, typografische Bewegtbildprojektion der beiden Medienkünstler Detlef Hartung und Georg Trenz, die zur Zeit der Domwallfahrt 2018 auf dem Kölner Dom zu sehen war, erinnerte in ihrem ersten Teil an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und rief im zweiten Teil zum Frieden in der Welt auf. Dazu erklangen musikalische Auszüge aus dem Requiem Nr. 1 in c-Moll von Luigi Cherubini und das „Dona nobis pacem“ aus der h-Moll-Messe Johann Sebastian Bachs. Kuratiert wurde das Projekt von Helmut M. Bien von Westermann Kulturprojekte.

 

Der Deutsche Lichtdesign-Preis wird in diesem Jahr zum neunten Mal verliehen. Am 16. Mai werden die Gewinner vor mehr als 500 Gästen bei einer Gala in der Historischen Kongresshalle in Wuppertal bekanntgegeben. Nominiert sind 34 Beleuchtungslösungen in elf Kategorien sowie vier Anwärter für den Nachwuchspreis. (pek190424-Kölner Dom/ sam)

 

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